Der Rheingau-Wanderclub Eltville e.V.
RWC-Logo Wanderwoche in der Holsteinischen Schweiz
vom 25 Juni bis 1. Juli 2005

Gegen 8.00 h startete der Rheingau-Wanderclub Eltville mit dem Bus in Richtung Norden, der Holsteinischen Schweiz entgegen. 34 Wanderfreunde waren gespannt, was diese Woche für sie bereithalten würde.

Mittagsrast unterwegs Bei der ersten Mittagsrast hatte der Vorsitzende, Helmut Schmidt, eine Überraschung für alle parat: Gebratene Putenstücke mit Brötchen und Rheingauer Wein, ausgeschenkt in die mitgebrachten Probiergläschen.
Losgefahren bei brütender Hitze, war es zwischenzeitlich kühler geworden und bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein traf man gegen 17:00 h in Bad Malente-Gremsmühlen ein und bezog in einem sehr schönen Hotel die Zimmer. Das Abendessen bestand wie an den anderen Tagen aus einem 3-Gang-Menü und wir konnten uns täglich an fangfrischem Fisch gütlich tun.

RWC am Kellersee Am ersten Tag wurde unter Leitung des kundigen Führers, Helmut Behrens, die nähere Umgebung von Bad Malente erkundet. Der Ort hat eine traumhafte Lage zwischen Diek- und Kellersee, mit herrlichen Promenaden, Kurpark, Wildgehege und auch zum Einkehren gab es genügend Möglichkeiten. Die Glasbläserei wurde besichtigt und in der Räucherei konnte zarter Schinken gekostet werden.
Am nächsten Tag führte eine Wanderung am Dieksee entlang über Niederkleveez zum Plöner See. Nach zünftiger Rast ging es über einen Kaffeegarten an der Schiffsanlegestelle Fegetasche zurück per Schiff über die 5 Seen zu unserem Hotel.
Am Dienstag war eine entspannende Busfahrt angesagt und bei herrlichem Wetter wurde Lübeck besichtigt. Auch Travemünde beeindruckte, wo man über die Promenade spazierte, die Schiffe bewunderte, Eis aß und kleine Mitbringsel einkaufte. Über Niendorf und Timmendorfer Strand wurde wieder das Hotel erreicht.

RWC wandert in Holstein Der Mittwoch war wieder ein Wandertag. Punkt 9:00 Uhr ging es los mit Rucksack und Lunchpaket rund um den Kellersee. Der Weg führte sowohl am See entlang als auch durch weite Wälder und über sanfte Hügel. Immer wurde man mit herrlichen Blicken über den See belohnt. Als man am Nachmittag wieder zurück im Hotel war, hatte man stolze 20 Kilometer gewandert.
Der letzte Tag führte uns zur Bräutigamseiche, einem uralten Baum, bekannt aus Fernsehen und Film, in dessen Astloch auf halber Höhe Liebesbriefe geworfen werden - sogar die Post kennt diesen Baum als Anschrift: Bräutigamseiche Doderer Wald PLZ Bad Malente. Es wird erzählt, dass dadurch schon Verbindungen gestiftet wurden.
In einem weiten Bogen ging es zurück nach Bad Malente.
Nach dem Abendessen wurde Abschied gefeiert. Ein Alleinunterhalter sorgte für Musik und Stimmung. Helmut Schmidt bedankte sich bei allen für das gute Gelingen, Frau Fetzer fasste das Erlebte in Reimen zusammen und "last not least" wurde das Abschiedsgeschenk überreicht.
Am 1. Juli hieß es Abschied nehmen, der Bus wartete schon, um alle wieder wohlbehalten nach Hause zu bringen.

Gerlinde Emami

zum Anfang Berichte und Informationen

zurück zur "Startseite"