Der Rheingau-Wanderclub Eltville e.V.
RWC-Logo Wanderwoche auf der schwäbischen Alb

vom 1. Juni bis 8. Juni 2013
Oberes Donautal

Bevor wir Euch lang und breit berichten
wollen wir erst unseren Dank entrichten.
Dem Ehepaar Maus wir zu danken haben,
sie führten uns in das Land der Schwaben,
genauer gesagt, fiel ihre Wahl
auf's Naturschutzgebiet oberes Donautal.
Dort fanden wir Unterkunft in einem netten
Hotel-Gasthof Rössle in Fronstetten.

An der Schmeie

Am nächsten Morgen Förster Rolf zu uns kam
und die Führung der Wanderungen übernahm.
Die erste Wanderung führte zu wilden
Zupfer- und Rappenfelsgebilden.
Dann gings hinab ins Schmeiental.
Dort hatten wir die Qual der Wahl
entweder schwimmen oder fliegen,
um diese Fluten zu besiegen.
Doch haben wir mit viel Bravour
besiegt die Launen der Natur.

Blick ins Donautal

Die zweite Tour kann man nur loben,
denn diesmal liefen wir nur oben.
Unten sah man die Donau fließen,
bizarre Felsen das Tal umschließen
doch als der Rückweg dann begann
fing es doch glatt zu regnen an.

Blick ins Donautal

Am nächsten Tag, oh welche Wonne,
schien endlich wieder die liebe Sonne.
Wir fuhren zum Wandern von Frohnstetten
zu unserem Ausgangspunkt Kreenheinstetten.
Nachdem wir den Lenzenfels erklommen,
konnten wir gar nicht genug bekommen
von der Aussicht, einfach phänomenal,
auf die Felsen überm Donautal.
Drunten im Tal das Gasthaus "Neumühle"
war dann das letzte unserer Ziele.
Mit Eis, Capuccino und mit Kuchen
konnten wir gestärkt unseren Bus aufsuchen.

Auf der Gartenschau in Sigmaringen

Am Mittwoch fuhren wir erst einmal
mit unserem Bus nach Heiligkreuztal,
um Einblick in die Backkunst zu gewinnen.
dann fuhren wir weiter nach Sigmaringen.
Die Sonne strahlte, der Himmel war blau,
als wir besuchten die Gartenschau.
Themengärten und Wasserspiele,
Rabatte von Kräutern und Blumen so viele
manch neue Züchtung und Rarität
die Schau war wirklich sehenswert.

Scloss Sigmaringen

Danach wir durch die Altstadt flanierten
und zum Schloss hinauf marschierten.
Hoch auf eines Berges Rücken,
schon von weitem zu erblicken,
thront ein Schloss über der Stadt,
das kaum seinesgleichen hat.
Seine Türme hoch und prächtig
seine Mauern stark und mächtig,
zeugen von vergang'nem Rum,
Fürsten-, König-, Kaisertum.

Eingang zum Schloss Sigmaringen

Drinnen sieht man auserwählte
Gegenstände und Gemälde.
und natürlich jeder Mann,
sah die Waffensammlung an.
Durch die prunkvollen Gemächer
wandelten einst ihre Herrscher,
Hohenzollern waren sie,
vor denen beugte sich manch Knie.

Die ersten fürstlichen Vorfahren
gab es bereits vor tausend Jahren.
bei Hechingen die Stammburg stand,
von dort regierten sie das Land.
Wie dann der Stammbaum sich verzweigte,
die alte Chronik es aufzeigte,
der eine Zweig blieb Schwaben treu,
der andere schuf Preußen neu.

Dort haben sie als Könige regiert
und dieses Land zum Aufstieg geführt.
Doch dies geschah mit harter Hand,
der alte Fritz ist wohl bekannt.
Wie sehr sich auch das Volk beschwerte,
stets hielt er hoch die preuß'schen Werte.

Doch nun erhebt sich mir die Frage,
und ich es leis zu sagen wage,
ob Sparsamkeit, Fleiß und Disziplin
nicht eigentlich schwäbische Tugenden sind?

Gleichwohl, als endlich nach so vielen Kriegen
und mühevoll errungenen Siegen
ein Kaiserreich entstand, -zum Lohne
trug Hohenzollern diese Krone.

Doch blieben aus die Fähigkeiten.
die uns bekannt aus frühen Zeiten.
Das Kaiserreich nicht lange hielt,
hat seine Krone bald verspielt.
Nun lassen wir's dabei bewenden
und den Geschichtsausflug beenden.

Gemütlicher Abend im Rössle

An diesem Tag gab's viel zu sehn
und unsere Wirtin fand es schön,
auch unsere Ohren zu beglücken
mit netten Schlagern und Volksmusikstücken.
Der Sänger Heinz Koch trug diese vor
mit Geschick und viel Humor.

Auf dem Weg zum Kloster Beuron

Am Donnerstag auf leichten Wegen
dem Kloster Beuron ging's entgegen.
Förster Rolf führte auch dieses mal
humorvoll und lehrreich durch's Donautal.
Staunende Blicke ließen wir schweifen
auf die Felsentürme wie Orgelpfeifen.
von oben grüßten Werenwag und Wildenstein,
die Donau glänzte im Sonnenschein.

Stärkung unterwegs


Am Mittag, das war einfach wundervoll
sorgt die Wirtin für's leibliche Wohl.
Mit Suppe und Würstchen, Wasser und Wein
konnten wir rundum zufrieden sein.
Glücklich, jedoch mit müden Füßen
konnten wir dann das Kloster begrüßen.

Felsentor

Am Freitag, unserem letzten Tag,
ging es nochmal zur Donau hinab.
Den Fluß entlang wir dort marschierten
schöne Motive wir fotografierten.
Wie herrlich waren die Blumenwiesen
in denen so viele Arten sprießen.
Die Farbmischung sie war perfekt
weis, gelb, blau, rosa und violett.

Auf dem Weg zur Teufelsbrücke

Teufelsbrücke und Känzle wurden erstiegen,
von dort sah man Sigmaringen liegen.
Nach Inzighofen ging es nun,
im Klostergarten auszuruhn,
um dann den Rückweg zu beginnen.
Wie schnell die Tage doch vergingen.

Vor Hotel Rössle

Jetzt sitzen wir schon im fröhlichen Kreise
und feiern den Abschied auf muntere Weise.
Käthi und Günter, Euch sei Dank gesagt,
Ihr habt es nicht immer leicht gehabt,
doch stets auf unser Wohl bedacht,
habt Ihr Eure Sache sehr gut gemacht.

Zum guten Schluß nicht zu vergessen,
wir danken für das gute Essen,
wir wurden verwöhnt nach Strich und Faden
an allen sieben Wandertagen.
Serviert wurde immer in fünf Gängen,
jetzt müssen wir uns in die Hosen zwängen.
Natürlich ist uns längst schon klar,
Hotel-Gasthof Rössle ist wunderbar.

Morgen früh folgt die Heimfahrt,
und das ist schad,
weil es uns so gefallen hat.
Die Wanderwoche sie war schön,
adieu, lebt wohl, auf Wiedersehn.

 

Text: Margot Lutz                  Bilder: Franz Kruft

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